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Werbestrategie „Sex sells“

In der großen Welt der Werbung gibt es viele verschiedene Strategien um das eigene Produkt an den Mann zu bringen. Neben den modernen Formen wie Storytelling und Content Marketing gibt es jedoch auch noch die bewährten Strategien auf die gerne zurückgegriffen wird. Dazu zählt ohne Zweifel die „Sex sells“ Strategie.

Dies bedeutet, dass Produkte in einem besonders sexuellen Kontext präsentiert werden, um so für mehr Aufmerksamkeit und bessere Verkaufszahlen zu sorgen. Zu den bekanntesten Beispielen zählen dabei attraktive Frauen, welche leicht bekleidet Artikel anpreisen. Der Erfolg dieser Methode liegt laut Lernpsychologen darin, dass sich Marken und Produkte besser ins Gedächtnis einprägen, wenn sie in einen emotional erregenden Kontext gestellt werden.

Neben leicht bekleideten Darstellern setzen die Marketingstrategen jedoch auch auf Slogans mit zweideutigen Aussagen, wobei sich eine dieser Aussagen sehr stark der sexuellen Natur zuordnen lässt. In manchen Situationen wird das Spiel jedoch zu weit getrieben, und aus dem Versuch mit anreizenden Content Profit zu schlagen, wird unbewusste Provokation und der Werbeeffekt geht nach hinten los. Weiters kann bei solchen Kampagnen auch der Vampir-Effekt eintreten und Kunden erinnern sich nach dem Betrachten der Werbung nur an den sexuellen Kontext, jedoch nicht an das Produkt bzw. die Marke selbst.

Kürzlich durchgeführte Befragungen scheinen auch auf einen Wandel hinzudeuten, in dem die Masche des „Sex sells“ immer mehr an Bedeutung und somit an Wirkung verliert.

Trotz dieses Ausblicks können wir uns jedoch sicher sein, dass wir in naher Zukunft bestimmt noch genügend nackter Haut in der Werbung sehen werden.

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