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Rationale vs. emotionale Werbung

Bei der Gestaltung von Werbekampagnen stellt sich bereits zu Beginn die Frage der optimalen Umsetzung, um so die Konsumenten zu überzeugen. Dabei gibt es die Möglichkeit entweder auf eine rationale oder emotionale Strategie bei der Werbung zu setzen. Beide Arten haben sowohl ihre Vor- als auch Nachteile und sollten daher mit Bedacht ausgewählt werden.

So handelt es sich bei einer emotionalen Werbung um den Versuch bei den Konsumenten Gefühle zu wecken. Diese sollen ein positives Wahrnehmungsklima schaffen, umso dem Produkt bzw. der Marke zu einem besseren Stand beim Betrachter zu verhelfen. In vielen Fällen wird dabei Nostalgie eingesetzt.

Auf der anderen Seite punktet rationale Werbung mit nüchternen Tatsachen und technischen Informationen zu einem Produkt. Es werden die Vorzüge nüchtern aufgezählt ohne dabei den sachlichen Faden zu verlieren.

Für die Strategieentwicklung stellt sich nun die Frage, in welchen Situationen welche Werbung angewendet werden soll? So hat eine Studie zu diesem Thema ergeben, dass Produkte bei denen die Qualität relativ einfach durch eigene Erfahrungen bzw. Erfahrungen anderer bestimmt werden kann und die Inanspruchnahme aus finanzieller Sicht weniger riskant ist, sich mit emotionalen Werbekampagnen besonders gut vermarkten lassen. Dazu zählen unter anderem Hotels, Restaurants oder Friseursalons.

Auf der anderen Seite werden Dienstleistungen welche über eine ausgeprägte Komplexität verfügen und der Erwerb ein höheres finanzielles Risiko darstellt durch rationale Werbekampagen besser dargestellt. Hierzu zählen zum Beispiel Finanzberatungen.

Dies bedeutet, dass man bereits aufgrund der eigenen Produkte feststellen kann welche Werbung sich für die Vermarktung besonders gut eignet um beim Kunden zu punkten.

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