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Selektion im Internet fordert das Marketing

Mit dem Aufschwung des Internets und der digitalen Revolution haben sich in den vergangenen Jahren komplett neue Verhaltensmuster und Herausforderungen ergeben. Vorbei sind die Zeiten in denen zum Beispiel Journalisten als Gate Keeper fungiert haben und die Selektion von Medieninhalten übernommen haben. Aufgrund des Internets sind mittlerweile Informationen zeit- und ortsungebunden verfügbar und dies sorgt für einen enormen Anstieg des Angebots.

Dies bedeutet jedoch auch, dass die Konsumenten eine wesentlich aktivere Rolle bei der Selektion von Informationen einnehmen und diese in Eigenverantwortung größtenteils selbst durchführen müssen. Suchmaschinen oder soziale Netzwerke können lediglich einen begrenzten Beitrag zur Selektion mit ihren Algorithmen beitragen. Unternehmen werden dadurch vor die Herausforderung gestellt, die Marketingstrategien zu aktualisieren, um so den gewünschten Erfolg zu erzielen.

Aufgrund der wachsenden Selbstverantwortung und den steigenden Auswahlmöglichkeiten, ist es nämlich für Kunden auch wesentlich einfacher möglichen Marketingkontakten aus dem Weg zu gehen und diese zu ignorieren. Dies liegt auch an der großen Medienauswahl, welche aufgrund des Internets als All-in-one Medium enorm erweitert wurde. Daher sind Unternehmen heutzutage gezwungen die Marke auch crossmedial zu positionieren. Dies bedeutet, dass man sich nicht mehr nur auf ein Medium konzentrieren kann und dieses als Kanal für die Marketingaktivitäten nützt. Es ist wichtig, dass mehrere Kanäle angezapft und genützt werden. Dafür müssen jedoch die Inhalte jeweils dementsprechend abgeändert werden und dies sorgt für eine zusätzliche Belastung.

Werden diese Maßnahmen jedoch erfolgreich umgesetzt, so stehen die Chancen gut sich am immer härter werdenden Markt etablieren und infolge dessen durchsetzen zu können.

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