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Das ausgereifte Marketing von Supermärkten

Im Fernsehen, im Radio oder in Zeitungen ist man es gewohnt auf Werbung zu treffen. Marketingaktivitäten welche genau darauf abzielen den Konsumenten zum Kauf von bestimmten Produkten zu manipulieren. Doch neben den klassischen Unternehmen, so wird auch in Supermärkten eine ganz spezielle Art des Marketings betrieben und diese ist ausgereifter als viele glauben.

So werden viele verschiedene Tricks gezielt eingesetzt, um Kunden zum Kauf zu motivieren. Dies beginnt bereits beim Einkaufswagen. So werden die Räder so manipuliert, dass sie sich leichter bewegen lassen, wenn mehr Artikel darin sind, um so von der Menge an gekauften Artikeln abzulenken.

Weiter geht es beim Eingang. Dort steht in der Regel meistens ein Schranken bzw. eine Drehkreuz. Diese Vorkehrungen sollen die Kunden abbremsen um sich so bereits beim Betreten mehr Artikel ansehen zu können. Direkt dahinter wird in der Regel das Obst platziert, welches uns ebenfalls zum Abbremsen verleiten soll. Die Kombination aus Fruchtaromen und Nebelfrische sollen den Stress des Alltags vergessen machen, um so langsamer durch die Gänge schlendern zu können. Dies führt zu einer längeren Verweildauer im Supermarkt und je länger diese ist, desto mehr Artikel werden gekauft.

Als zusätzliches Mittel wird im Hintergrung meistens eine angenehme, ruhige Musik abgespielt. Diese soll ebenfalls den Gang verlangsamen und so die Aufmerksamkeit auf die Artikel in den Regalen lenken. Bereits im Jahr 1961 wurde im Spiegel ein Artikel zu dieser Thematik verfasst.

Weitere Tricks sind zum Beispiel lange Gänge, wodurch mehr Artikel erblickt werden können, die angenehme Raumtemperatur bei 19°C da laut Studien dabei am meisten gekauft wird sowie die gezielte Produktplatzierungen mit den teuersten Artikeln in Augenhöhe.

Die Manipulation in Supermärkten ist mittlerweile eine eigene Wissenschaft, welche viele spannende Einblicke liefert.

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